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Wasserpflanzen in Gräben: Biodiversität in landwirtschaftlich genutzten Landschaften
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Konzepte zur Förderung
der Biodiversität |
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In den kommenden Jahren werden sich die Erhaltung und die Förderung der Biodiversität zu den zentralen Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftsplanung entwickeln. Dabei
werden sich die Bemühungen nicht nur auf Schutzgebiete beschränken. Wie die neuen Regelungen der Fördermaßnahmen
im Agrarbereich zeigen, wird die Entwicklung von nachhaltigen Nutzungsformen im Mittelpunkt stehen. Zur Umsetzung dieses allgemein formulierten Ziels müssen praktikable Konzepte ausgearbeitet werden.
Unser Ansatz basiert auf mehreren Säulen:
- naturwissenschaftliche Grundlagen
- Analyse des Landschaftspotenzials
- unsere Erfahrung mit Managementplänen
- Dialog mit den Partnerinnen und Partnern vor Ort
- die konsequente Nutzung der neuen Fördermöglichkeiten
wie cross
compliance.
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Das gefährdete Fischkraut
(Groenlandia densa) in einem Graben
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In Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein,
sind wir dabei, in einem zurzeit überwiegend intensiv genutzten
Grünlandgebiet gemeinsam mit den Landwirten und dem Wasser-
und Bodenverband konkrete Vorschläge zur Erhöhung der Art- und
Biotopvielfalt zu entwickeln.
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Saugen für die
Artenvielfalt: Das Klappertopf-Experiment
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Seinen Namen
verdankt der große Klappertopf (Rhinanthus
angustifolia)
seinen aufgeblasenen Samenkapseln, in denen die reifen
Samen bei der geringsten Bewegung "klappern".
Wie viele Scrophulariaceae
(Braunwurzgewächse) ist der Klappertopf ein
sog.
Halbparasit, der Graswurzeln anzapft und ihnen Wasser und
Nährstoffe entzieht.
Eingesät in dichten und
artenarmen Wiesen sind Klappertöpfe in der Lage,
nach
kurzer Zeit die Gräser so weit zu schwächen, dass
Kräuter wieder
günstige Ansiedlungsmöglichkeiten
vorfinden. |
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1999 |
Lange
bevor der Klappertopf als Blume des Jahres 2005 zu Ruhm
gelangte - startete das
Experiment.
Einheimisches Saatgut wurde auf Bauerwartungsland
gesammelt und auf einer artenarmen,
von sehr wüchsigem
Rot-Schwingel (Festuca rubra) und Knäulgras (Dactylus
glomerata)
dominierte Obstwiese ausgestreut.
In den Folgejahren nahm die Deckung der Gräser deutlich
ab, während sich blühende Kräuter ausbreiteten.
Verschiedene Mahdmodelle wurden ausprobiert und
Pflanzversuche mit konkurrenzschwachen Rosettenpflanzen
ausgeführt. |
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2005 |
Nach
6 Jahren zeichnet sich eine Regulierung des Halbparasiten
durch das reduzierte
Grasangebot ab. Das Nebeneinander der
Auf- und Abbaustadien der Klappertopfbestände
fördert
nicht nur die Pflanzenvielfalt. Besonders auffällig ist
auch die Zunahme der Insekten
in der lichten und
strukturreichen Wiese.
Für mehr Informationen
stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. |
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Juni 2000
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Juni 2003
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Juni
2003
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Juni
2004
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| Juli
2005 |
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Steifer
Augentrost
Euphrasia cf. stricta
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Kartäuser
Nelke
Dianthus carthusianorum |
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Wilde Möhre
Daucus carota |
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